Ertrag:

 

Der Ertrag einer Fotovoltaikanlage richtet sich nach installierter Leistung, Standort und Ausrichtung der Anlage zur Sonne. Die Anlage hat eine Leistung von3kWp. Diese Leistung wird bei optimaler Sonneneinstrahlung von 1000W pro Quadratmeter und einer Temperatur von 25 Grad Celsius an den Wechselrichter geliefert. Diese idealen Umgebungsbedingungen werden nur selten erreicht, wodurch der Ertrag natürlich gemindert wird.

Ausrichtung: Wenn möglich, sind die Solarmodule nach Süden auszurichten. Da die Sonne in ihren Verlauf im Winter einen flachen und im Sommer einen hohen Sonnenstand hat, ist im Mittel ein Anstellwinkel als Kompromisslösung von 35 Grad ideal. Werden Dächer oder Fassaden verwendet ist eine exakte Ausrichtung nicht möglich und ein entsprechender Minderertrag ist dann die Folge.

Höhere Temperaturen mindern den Ertrag der Solarmodule. Bei einem Temperaturanstieg von 10º Celsius  wird mit einer Ertragsminderung von 4% gerechnet.

Wetterlage: Ein wolkenloser Himmel bei mäßigen Temperaturen bring den besten Ertrag. Schnee und Regenwolken bringen fast keinen Ertrag. Der liegt dann bei ca. 300 bis 500 Watt. Leichte Bewölkung und leicht diesiege Wetterlage bremsen die Energieerzeugung etwas bringen aber immer noch einen ordentlichen Ertrag.

Jahreszeit: Durch den Sonnenlauf während des Jahres sind im Sommer mehr Sonnenstunden möglich. Im Winter ist Sonnenaufgang später und Sonnenuntergang früher.

Ertrag: Aus Erfahrungswerten weiß man, dass je nach Lage, pro KWp ca. 1000 Kwh gewonnen werden können. Das würde bei mir einen Ertrag von 3000kwh pro Jahr bedeuten und würde meiner verwendeten elektrischen Leistung im Haushalt entsprechen.

 

Ideale Sonneneinstrahlung an einem Tag im Juli. Der nicht ideale Ertrag an der ansteigenden Flanke ist durch die Topologie und durch Verschattungen auf dem Flachdach verursacht.